Neue Hebräisch-Kurse 2026 und 2027

Zwei Kurse konnten wir zeitlich festlegen:


Hebräisch-Intensiv-Kurs II (Fortsetzungskurs von Kurs I)
vom 15. – 22. November 2026


und

Hebräisch-Intensiv-Kurs I für Anfänger
vom 18. – 25. April 2027

Abläufe siehe unter „Hebräisch-Kurse“. Der Kurs I 2027 wird mit der Feier des Pessach-Festes begangen; d. h. wir werden ab Mittwoch Brotspeisen ausschließlich mit Mazza genießen!

27. Mecklenburgisches-Israel-Seminar mit Mordechai Klimer und Mirjam Holmer

15. – 22. Augsut 2027

Nach einem Jahr Pause können wir nun wieder zum Israel-Seminar einladen:
Gemeinsam die Bibel mit hebräischen Augen lesen, Aktuelles aus Israel; Urlaub und Gemeinschaft
Gesamtpreis im Doppelzimmer pro Person incl. Seminargebühr: € 485,00
Für Einzelzimmerwünsche haben wir den Lindenhof (200 m entfernt) mit angemietet. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt € 105,00 für die Woche

Seit vielen Jahren ist Mordechai ben Jaakov in Norddeutschland bekannt für seine fundierten Auslegungen und Hintergründe der hebräischen Bibel. Für die tagespolitischen Themen im Israel-Seminar wird uns, wie schon bei früheren Seminaren, die Orientalistin und Journalistin Mirjam Holmer berichten. Anmeldungen können jetzt per Mail an info@beth-emmaus.de erfolgen. Herzlich Willkommen!



Updates zur Heizungsumstellung

Lange Verzögerung gab es für uns heizungstechnisch: Nachdem wie schon berichtet, am 24.10.2021 der TÜV unserem Öllagerraum keine Betriebsverlängerung gab, haben wir mit Duldung der Umweltbehörde unsere Ölfeuerung fortsetzen können, da wir keine Fachleute aufgrund von Coronaeinschränkungen und der weltpolitischer Lage bekamen. Dabei dachten wir, wir könnten über den Winter 21/22 eine Energieumstellung bewerkstelligen, doch leider ging es aus den genannten Gründen nicht.
Nun hatten wir am 10.10.22, also fast ein Jahr verspätet, endlich einen Energieberater im Haus, der uns aber demoralisierte, was die Möglichkeit einer Umstellung auf erneuerbare Energien betraf: Anträge, Lieferengpässe und Fachkräftemangel würden uns über ein Jahr aufhalten. 

Fazit: zwischenzeitlich neue Öltanks!

Am 13.12.22 wurden 4 neue doppelwandige Öltanks eingebaut, die noch vom TÜV abgenommen werden müssen. 
Allerdings steht uns jetzt nur eine halbe Kapazität zur Verfügung: hatten wir vorher ein Öllager von 12-Tausend Litern sind es jetzt nur noch 6-Tausend Liter, das bedeutet aber auch, bei Ölbestellungen bekommen wir nicht mehr den vorherigen Mengenrabatt – dennoch aber besser, als wenn wir nur ein 1000 oder 3-Tausend-Liter Lager hätten.

Letztlich eine Zwischen-Investition von 10 Tausend Euro und noch keine Umstellung! Somit werden wir weiter planen dürfen, nur mit einem Unterschied:  wir haben jetzt mehr Zeit, denn dieses Lager hat ja mehrere Jahre Bestand.

Außendienst zu Simchath Thorah

Zum Abschluss des Sukkoth-Festes Schmini Azeret und dem Beginn von Simchath Thorah am 17. Okt. 22, war Br. Uwe zu einer gemeinsamen Feier von Juden und Christen im Schalom-Eck in Schönebeck/Elbe eingeladen. In einer großen Gemeinschaft verschiedener Gemeindezugehörigkeiten wurde das Bibelfreudenfest mit Segenssprüchen und Erklärungen begangen. Aus dem Tenach und dem Neuen Testament wurde die Bedeutung dieses Festes für die Teilnehmer erklärt und begangen.

Uwe Seppmann steht mit Gebetsmantel und Buch in einer Laubhütte
Bild: Johannes Golling

Rückblick auf das Israel-Seminar

Eine starke Einheit. Das ist, was sich wie ein roter Faden durch jede Bibelarbeit von Mordechai (Moti) Klimer gezogen hat: Wir als Christen müssen als Brüder und Schwestern eng an der Seite des jüdischen Volkes stehen. Und diese Einheit haben wir in der Woche untereinander jeden Tag erlebt und gespürt. Moti hat uns mit Israel in die Wüste geführt und die Zeit des Mose erleben lassen. Er hat uns ins alte Persien gebracht und gezeigt, wie wir den Geist Gottes im Buch Esther entdecken, obwohl der Titel ‚Gott‘ oder der Gottesname dort selbst nie erwähnt werden. Und er hat uns mit noch einer echten Kämpferin bekannt gemacht: Ruth, die trotz aller Widrigkeiten und Herausforderungen entscheidet, mit Noomi zu gehen und dem Gott Israels zu folgen.

Moti spricht und Jonathan übersetzt aus dem Englischen
Uwe bei der Lehreinheit

Jeden Morgen – nach Lobpreis mit Bob & Karin – wurden wir von Uwe herausgefordert, unser bekanntes Bild von Saulus/Paulus zu hinterfragen. Woher hat unser bekannter Missionar und eifriger Briefeschreiber seine Ansichten und Prägungen? Wo hat er gelernt, und wie (und warum) hat er als Prediger der Heiden trotzdem als Jude und in den jüdischen Traditionen gelebt?

Alles in allem hatten wir eine schöne, intensive Woche. Pausen gab es aber natürlich auch. Und beim Essen und am Abends gab es genug Zeit für persönliche Gespräche oder theologische Diskussionen.

Wir möchten allen Helfern, die im Vorder- und Hintergrund aktiv waren nochmals ganz herzlich danken. Ihr machtet diese Woche möglich. 💝 🇩🇪 🇮🇱

Gruppenbild auf der Terasse