Anstelle des Mecklenburgischen-Israel-Seminars 2026: Gemeinsam die Bibel mit hebräischen Augen lesen, Urlaub und Gemeinschaft Gesamtpreis im Doppelzimmer incl. Seminargebühr: € 485,00 Einzelzimmer nur bedingt buchbar, dann Aufschlag von € 105,00
Auch im neuen Jahr wird es einen Hebräisch-Kurs für Sprachanfänger geben. Der Kurs findet vom 22.-29. März 2026 statt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Seite: Hebräisch-Kurse.
Lange Verzögerung gab es für uns heizungstechnisch: Nachdem wie schon berichtet, am 24.10.2021 der TÜV unserem Öllagerraum keine Betriebsverlängerung gab, haben wir mit Duldung der Umweltbehörde unsere Ölfeuerung fortsetzen können, da wir keine Fachleute aufgrund von Coronaeinschränkungen und der weltpolitischer Lage bekamen. Dabei dachten wir, wir könnten über den Winter 21/22 eine Energieumstellung bewerkstelligen, doch leider ging es aus den genannten Gründen nicht. Nun hatten wir am 10.10.22, also fast ein Jahr verspätet, endlich einen Energieberater im Haus, der uns aber demoralisierte, was die Möglichkeit einer Umstellung auf erneuerbare Energien betraf: Anträge, Lieferengpässe und Fachkräftemangel würden uns über ein Jahr aufhalten.
Fazit: zwischenzeitlich neue Öltanks!
Vor dem TankraumZerlegung der alten TanksNeue und alte Tanks vor dem HausNeue Tanks im Lagerraum(Klick auf das Bild zeigt es in voller Größe)
Am 13.12.22 wurden 4 neue doppelwandige Öltanks eingebaut, die noch vom TÜV abgenommen werden müssen. Allerdings steht uns jetzt nur eine halbe Kapazität zur Verfügung: hatten wir vorher ein Öllager von 12-Tausend Litern sind es jetzt nur noch 6-Tausend Liter, das bedeutet aber auch, bei Ölbestellungen bekommen wir nicht mehr den vorherigen Mengenrabatt – dennoch aber besser, als wenn wir nur ein 1000 oder 3-Tausend-Liter Lager hätten.
Letztlich eine Zwischen-Investition von 10 Tausend Euro und noch keine Umstellung! Somit werden wir weiter planen dürfen, nur mit einem Unterschied: wir haben jetzt mehr Zeit, denn dieses Lager hat ja mehrere Jahre Bestand.
Zum Abschluss des Sukkoth-Festes Schmini Azeret und dem Beginn von Simchath Thorah am 17. Okt. 22, war Br. Uwe zu einer gemeinsamen Feier von Juden und Christen im Schalom-Eck in Schönebeck/Elbe eingeladen. In einer großen Gemeinschaft verschiedener Gemeindezugehörigkeiten wurde das Bibelfreudenfest mit Segenssprüchen und Erklärungen begangen. Aus dem Tenach und dem Neuen Testament wurde die Bedeutung dieses Festes für die Teilnehmer erklärt und begangen.
Eine starke Einheit. Das ist, was sich wie ein roter Faden durch jede Bibelarbeit von Mordechai (Moti) Klimer gezogen hat: Wir als Christen müssen als Brüder und Schwestern eng an der Seite des jüdischen Volkes stehen. Und diese Einheit haben wir in der Woche untereinander jeden Tag erlebt und gespürt. Moti hat uns mit Israel in die Wüste geführt und die Zeit des Mose erleben lassen. Er hat uns ins alte Persien gebracht und gezeigt, wie wir den Geist Gottes im Buch Esther entdecken, obwohl der Titel ‚Gott‘ oder der Gottesname dort selbst nie erwähnt werden. Und er hat uns mit noch einer echten Kämpferin bekannt gemacht: Ruth, die trotz aller Widrigkeiten und Herausforderungen entscheidet, mit Noomi zu gehen und dem Gott Israels zu folgen.
Moti spricht und Jonathan übersetzt aus dem Englischen
Uwe bei der Lehreinheit
Jeden Morgen – nach Lobpreis mit Bob & Karin – wurden wir von Uwe herausgefordert, unser bekanntes Bild von Saulus/Paulus zu hinterfragen. Woher hat unser bekannter Missionar und eifriger Briefeschreiber seine Ansichten und Prägungen? Wo hat er gelernt, und wie (und warum) hat er als Prediger der Heiden trotzdem als Jude und in den jüdischen Traditionen gelebt?
Alles in allem hatten wir eine schöne, intensive Woche. Pausen gab es aber natürlich auch. Und beim Essen und am Abends gab es genug Zeit für persönliche Gespräche oder theologische Diskussionen.
Wir möchten allen Helfern, die im Vorder- und Hintergrund aktiv waren nochmals ganz herzlich danken. Ihr machtet diese Woche möglich. 💝 🇩🇪 🇮🇱
Durch eine neue Regelung im Bildungsgesetz werden die Hebräischkurse nicht mehr als Sprachkurse anerkannt, da nicht täglich 8 Stunden reiner Sprachunterricht erteilt wird. Wir sind bemüht für die nächsten Jahre die Kurse als „Sprachvermittlung mit kulturellem Hintergrund“ einzureichen, da es uns wichtig ist, die Versöhnungsarbeit zwischen Juden und Christen, Deutschland und Israel, im Kurs lebendig widerspiegeln zu können.
Bis 2023 waren die Veranstaltungen vom Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V mit Bescheid vom 01.02.2022 (AZ BfA-A-72/07-W10) anerkannt worden.
Diese Information ist nun ebenfalls auf der Seite der Hebräisch-Kurse zu finden.
Vor zweieinhalb Wochen begann für das Beth-Emmaus die neue Saison. Den Anfang machte eine Gemeindegruppe aus Lübtheen, danach folgte der erste Hebräisch-Kurs in kleiner Gruppe. Natürlich musste noch einiges vorbereitet werden, bevor die neuen Gäste anreisten: Abfahrt alter und kaputter Möbel mit dem Spermüll, Umpumpen des Heizöls, Reparaturen…
Uwe im TankraumGroßer Spermüllhaufen vor dem Haus
Morgen (Gründonnerstag) wird hier der Sederabend (=Anfang des Pessachfestes) begangen. Dafür wurde dieses Jahr die Haggadah neu arrangiert und gedruckt. Gleicher Inhalt, größere und einheitlichere Schrift. Der Abend ist die letzten zwei Jahre Coronabedingt ausgefallen und wird dieses Jahr mit „nur“ 40 Leuten gefeiert.
Unser Drucker beim arbeitenLinks liegt die neue, rechts die alte Haggadah.